Drei Sachverhalte:
1. Ein gewisser Herr Zumwinkel hat sich also vor einigen Monaten in Sachen Mindestlohn öffentlich gegen die Meinung von Frau Merkel gestellt und dabei wohl anscheindend Geschäftsinteressen des Springerverlags verletzt.
2. Die Damen Merkel, Springer und Mohn sollen sich ja näher kennen.
3. Und ‘plötzlich’ steht beim bislang stets hochgeschätzten Herrn Zumwinkel die Steuerfahndungskavallerie wegen einer alten Steuersache vor der Tür.
Was für ein seltsamer zeitlicher Zufall.
Ich weiss auch nicht, warum mir jetzt spontan der vor ein paar Tagen im Fernsehen ausgesendete kritische Film über Putin einfällt, der unter anderem auch davon handelte, wie mit Oligarchen umgegangen wurde, die sich kritisch zur Politik des obersten Staatslenkers geäussert haben:
Mikhail Khodorkovsky, unter obskuren Umständen im Gefängnis, seine Firma Jukos ‘abhanden gekommen’, Boris Beresowski nach England geflüchtet, und andere, die inzwischen ruhiggestellt sind.
Das Geld, die Macht, und das Recht.
Wer nicht genug Geld hat, um sich genug Macht zu kaufen, sollte sich nicht mit der Macht anlegen.
Verfasst von keinefragen